Container-Pool kaufen: Modelle, Ausstattung und Preise
Ein Container-Pool ist ein fertig ausgebautes Schwimmbecken, das als Einheit auf das Grundstück geliefert wird: Becken, Filtertechnik und Verkleidung sind bereits verbaut. In unserem Bestand liegen Pool- und Spa-Container zwischen 4.999 € und 12.500 €, Poolüberdachungen zwischen 3.600 € und 4.500 €. Die Beckenlängen reichen von 3,00 m bis 11,10 m.
AnhängerPlus in Hamburg verkauft die gelisteten Pool-Container und Überdachungen aus dem eigenen Katalog.
Container-Pools und Spa-Container im Bestand
Statt in Wochen vor Ort zu entstehen, kommt ein Container-Pool vormontiert an. Die folgenden Modelle sind aktuell verfügbar; die Preise stammen direkt aus unserem Katalog.
| Modell | Besonderheit | Preis |
|---|---|---|
| Poolüberdachung KLASIK | mittelhoch, begehbar | 3.600 € |
| Poolüberdachung Tapia | flach, teleskopierbar | 4.500 € |
| Pool-/Spa-Container 3,0×3,0 m | Whirlpool, neu | 4.999 € |
| Set aus Mini-Pool-Containern | 5,25×2,55 m, Technikraum integriert | 6.500 € |
| Pool-Container 12 m | Becken 11,10 m lang | 8.500 € |
| Spa-Container 15 m² | Sauna und Hot Tub, 4–6 Personen | 10.500 € |
| Pool-Container mit Dach 6,2×2,5 m | Paket Premium mit Wärmepumpe | 12.360 € |
| Edelstahlpool Pool Expert 3×6×1,34 m | Edelstahlbecken, 18 m² Wasserfläche | 12.500 € |
Bauformen: welche Container-Pools es gibt
Hinter dem Begriff stecken drei unterschiedliche Bauweisen, und der Unterschied entscheidet über Aufstellung, Pflege und Preis.
– Pool-Container auf Seecontainer-Basis – die verbreitetste Form. Ein Stahlcontainer bildet die tragende Struktur, innen liegt eine Folienauskleidung, außen sitzen Terrasse und Treppe aus WPC-Verbundholz. Unser Premium-Modell mit 6,2 m Länge basiert genau darauf und ist am Liefertag einsatzbereit.
– Edelstahlbecken – hier ist das Becken selbst aus Edelstahl gefertigt statt mit Folie ausgekleidet. Der Pool Expert misst 6 × 3 m bei 1,34 m Wassertiefe, ergibt 18 m² Wasserfläche und fasst 24 m³. Edelstahl ist unempfindlich gegen Abrieb und altert langsamer als eine Folie, kostet dafür mehr.
– Spa- und Whirlpool-Container – auf Temperatur und Sitzplätze ausgelegt statt auf Bahnenschwimmen. Der Spa-Container mit 15 m² kombiniert eine Sauna aus thermobehandeltem Fichtenholz mit einem Hot Tub von 2 m Durchmesser für vier bis sechs Personen.
Wer schwimmen will, entscheidet über die Beckenlänge. Wer baden und entspannen will, entscheidet über Heizleistung und Sitzplätze – das sind zwei verschiedene Kaufentscheidungen.
Größen und Wassertiefe im Bestand
Die Außenmaße des Containers sind nicht die Maße des Beckens: Wandstärke, Technikraum und Beckenrand gehen ab. Mit den Innenmaßen rechnen Sie, nicht mit den Außenmaßen.
– 3,00 × 3,00 m – der Spa-Container mit Whirlpool, Wasserstand 1,15 m bei 1,37 m Außenhöhe. Das kleinste Format, gedacht für Kinder und kleine Runden.
– 5,25 × 2,55 m außen – das Mini-Pool-Set, innen 4,15 × 2,25 m. Leergewicht 1.150 kg, Technikraum integriert.
– 6,2 × 2,55 m – die Premium-Ausführung auf 20-Fuß-Basis, Wasserstand 1,15 m, mit Dach und Wärmepumpe.
– 6 × 3 m – der Edelstahl-Überlaufpool mit 1,34 m Wassertiefe und 18 m² Wasserfläche.
– 12,10 × 2,55 m außen – das längste Becken im Bestand, innen 11,10 × 2,35 m bei 1,40 m Tiefe, Wasserlinie zwischen 1,35 und 1,40 m. Beckenrand und Umlauf aus Tropenholz, armierte Membran 150/100E.
Ab etwa 11 m Beckenlänge lässt sich sinnvoll schwimmen statt nur baden. Darunter geht es um Abkühlung und Aufenthalt – was für viele Gärten die ehrlichere Zielsetzung ist.
Was den Preis bestimmt
– Beckenlänge – der stärkste Einzelfaktor beim Schwimmbecken. Deshalb liegt das schlicht ausgeführte 12-m-Modell über dem kompakten Spa-Container.
– Beckenmaterial – Edelstahl ist langlebig und pflegeleicht und liegt entsprechend höher als Folien- oder GFK-Ausführungen.
– Technikpaket – Filter, Heizung und Beleuchtung erklären Preisunterschiede zwischen ähnlich großen Becken. Zwischen dem 6,2-m-Becken mit Wärmepumpe und Dach und einem unbeheizten Becken gleicher Länge liegt genau dieses Paket.
– Überdachung – verlängert die Saison spürbar und lässt sich, wie beim teleskopierbaren Modell, auch nachrüsten.
Was im Preis enthalten ist – und was nicht
Der am häufigsten unterschätzte Punkt beim Container-Pool: Der Preis ist der Preis des Pools, nicht der Preis des fertig nutzbaren Gartens. Bei unserem Premium-Modell ist das ausdrücklich aufgeschlüsselt.
Im Preis enthalten sind der vollständige, fertiggestellte Pool sowie die komplette Elektro- und Wasserinstallation im Container selbst.
Nicht im Preis enthalten sind:
– Transport zum Grundstück.
– Kran zum Abheben des Pools vom Lkw.
– Fundamente beziehungsweise die vorbereitete Aufstandsfläche.
– Montage vor Ort.
– Anschluss an eine ein- oder dreiphasige Elektroinstallation.
Rechnen Sie diese Positionen vor der Kaufentscheidung durch und nicht danach. Ein Angebot, das den Kranaufwand nicht nennt, ist nicht günstiger – es ist nur unvollständiger.
Fundament und Anlieferung
Ein gefüllter Pool ist schwer, und zwar deutlich schwerer als der Container. Ein Becken mit 24 m³ Fassungsvermögen trägt rund 24 Tonnen Wasser – dazu kommt die Eigenmasse der Konstruktion, beim Mini-Pool-Set etwa 1.150 kg leer.
Für das Mini-Pool-Set gibt der Hersteller eine Betonplatte von 15 cm Stärke mit einer Verstärkung in der Mitte vor, Fläche 6 × 3 m – beziehungsweise 7 × 3 m, wenn zusätzlich eine Wärmepumpe neben dem Technikraum stehen soll. Diese Zahl ist ein guter Maßstab für die Größenordnung: Die Aufstandsfläche ist größer als der Pool.
Beim Edelstahlbecken liefert der Hersteller Ausführungspläne für Aushub, Bodenplatte, Verrohrung und Einbauteile mit; bei der Anlieferung ist ein Mitarbeiter vor Ort, der das Becken entlädt und in die Grube einsetzt.
Prüfen Sie vor der Bestellung Zufahrtsbreite, Kurvenradien und die Stellfläche für den Kran. Ein 12-m-Modul braucht erheblich mehr Rangier- und Schwenkraum als ein 3 × 3 m großer Spa, und der Kran muss den Pool über eventuelle Hindernisse hinweg absetzen können – nicht nur bis an den Zaun fahren.
Wassertechnik: Filter, Heizung, Licht
Die Technik entscheidet über den Pflegeaufwand im Alltag mehr als über den Kaufpreis. Was in unseren Modellen verbaut ist:
– Filteranlage – beim Mini-Pool-Set ein Sandfilter mit 400 mm Durchmesser und 6,5 m³/h Durchsatz, Filterfeinheit 40 bis 50 Mikron, mit 6-Wege-Ventil und 0,5-PS-Pumpe. Skimmer sowie zwei Einström- und Ablaufdüsen gehören dazu, der Sand ist im Lieferumfang.
– Auskleidung – die Folienstärke ist ein Qualitätsmerkmal. Das Mini-Pool-Set verwendet eine Hochleistungsmembran 75/100 mit wasserseitiger Lackierung gegen UV-Strahlung, Abrieb und Verschmutzung; der 12-m-Pool eine armierte Membran 150/100E, also eine deutlich kräftigere Ausführung.
– Heizung – die Premium-Ausführung bringt eine Wärmepumpe und ein Wärmedämmsystem mit, das Wärmeverluste reduziert. Ohne Heizung ist ein Freibecken in Deutschland realistisch im Hochsommer nutzbar, mit Heizung und Dach deutlich länger.
– Beleuchtung – beim Edelstahlbecken RGB-Licht mit 1.700 Lumen und 45 W, in elf Farben dimmbar, alternativ weiß mit 2.350 Lumen bei 30 W.
Überdachung: die Saison verlängern
Eine Überdachung ist der wirksamste Einzelposten, wenn der Pool mehr als drei Monate im Jahr nutzbar sein soll. Sie hält Wärme im Wasser sowie Laub und Schmutz draußen und senkt damit zugleich den Pflegeaufwand. Zwei Bauarten stehen im Bestand:
– Flache Teleskopüberdachung Tapia – die Alternative zur Rollabdeckung. Struktur aus pulverbeschichtetem Aluminium, Breite von 2,50 m bis 6,30 m, Längen von 6,36 m bis 12,72 m mit drei bis sechs Modulen. Zusammengeschoben gibt sie den Beckenrand frei. Sie entspricht der Norm NF P 90-309 für Poolüberdachungen; auf die Aluminiumstruktur gibt der Hersteller zehn Jahre degressive Garantie.
– Mittelhohe Überdachung KLASIK – Wände aus Polycarbonat-Stegplatten, die besser isolieren als einfache transparente Wände, Module auf Schienen verschiebbar, seitliche Schiebetür. Erhältlich von 3,61 × 6,46 m bei 1,00 m Höhe bis 6,50 × 12,87 m bei 1,75 m Höhe.
Entscheidend ist die Höhe: Eine flache Überdachung schützt das Wasser, eine mittelhohe lässt Sie darunter stehen und am Beckenrand entlanggehen. Das ist ein Nutzungsunterschied, kein Ausstattungsdetail.
Genehmigung: was vorher zu klären ist
Ob ein Pool genehmigungspflichtig ist, regeln die Landesbauordnungen – und sie tun es unterschiedlich. Mehrere Bundesländer stellen private Schwimmbecken bis zu einem bestimmten Beckenvolumen auf einem Wohngrundstück frei. Wo diese Grenze liegt und ob sie für Ihr Grundstück gilt, unterscheidet sich jedoch von Land zu Land und von Gemeinde zu Gemeinde.
Das Mini-Pool-Set führt der Hersteller ausdrücklich als transportabel und genehmigungsfrei. Das ist eine Einstufung des Herstellers für diese Bauart und keine Zusage Ihrer Gemeinde: Sobald ein Becken dauerhaft ortsfest steht, ein Aushub erfolgt oder Abstandsflächen berührt werden, kann die Bewertung anders ausfallen.
Klären Sie deshalb zwei Punkte vor dem Kauf mit dem Bauamt: die Genehmigungsfrage selbst und die Entwässerung. Poolwasser darf nicht beliebig versickern oder in die Kanalisation geleitet werden – wie und wohin entleert wird, gehört in die Planung und nicht in den ersten Herbst.
Überwinterung
Ein Container-Pool bleibt in der Regel draußen stehen. Entscheidend ist dabei nicht das Becken, sondern die Technik: Pumpe, Filter und alle wasserführenden Leitungen müssen frostsicher entleert oder dauerhaft beheizt werden. Platzt eine Leitung im Technikraum, ist der Schaden im Frühjahr größer als die Ersparnis im Herbst.
Bewährt hat sich, den Wasserstand abzusenken statt vollständig zu entleeren, Skimmer und Düsen zu schützen und das Becken abzudecken. Ein vollständig leeres Folienbecken ist über den Winter schlechter dran als ein teilgefülltes, weil die Folie ohne Gegendruck arbeitet.
Checkliste vor dem Kauf
1. Nutzung festlegen – schwimmen, abkühlen oder entspannen. Danach richtet sich die Entscheidung zwischen Becken und Spa.
2. Beckenmaß über das Innenmaß bestimmen – nicht über die Containerlänge.
3. Aufstandsfläche planen – tragfähig, eben und größer als der Pool; Fundamentvorgabe des Herstellers einholen.
4. Zufahrt und Kranstellfläche prüfen – gemeinsam mit dem Spediteur, vor der Bestellung.
5. Strom klären – ein- oder dreiphasig, dazu den Leitungsweg bis zum Technikraum.
6. Wasser und Entwässerung klären – Befüllung und geregelte Entleerung.
7. Genehmigungslage erfragen – bei der Gemeinde, schriftlich.
8. Gesamtkosten rechnen – Pool plus Transport, Kran, Fundament, Montage und Anschluss.
Häufige Fragen
Was kostet ein Container-Pool?
In unserem Bestand beginnen Pool- und Spa-Container bei 4.999 €. Ein 12-m-Pool-Container liegt bei 8.500 €, Ausführungen mit Dach oder Edelstahlbecken zwischen 12.360 € und 12.500 €. Poolüberdachungen kosten 3.600 € bis 4.500 €. Transport, Kran und Fundament kommen jeweils hinzu.
Welche Größen gibt es?
Die Spanne reicht vom Spa-Container mit 3,00 × 3,00 m bis zum Pool-Container mit 12,10 m Außenlänge, dessen Becken innen 11,10 × 2,35 m misst. Dazwischen liegen das Mini-Pool-Set mit 5,25 × 2,55 m, die Premium-Ausführung mit 6,2 × 2,55 m und das Edelstahlbecken mit 6 × 3 m.
Was ist im Kaufpreis enthalten?
Enthalten sind der vollständige, fertiggestellte Pool und die komplette Elektro- und Wasserinstallation im Container. Nicht enthalten sind Transport, Kran, Fundamente, die Montage vor Ort und der Anschluss an eine ein- oder dreiphasige Elektroinstallation.
Welches Fundament braucht ein Container-Pool?
Eine tragfähige, waagerechte Fläche, die größer ist als der Pool. Für das Mini-Pool-Set gibt der Hersteller eine 15 cm starke Betonplatte mit mittiger Verstärkung über 6 × 3 m vor, bei zusätzlicher Wärmepumpe über 7 × 3 m. Ein Becken mit 24 m³ Wasser bringt rund 24 Tonnen auf die Aufstandsfläche.
Braucht ein Container-Pool eine Genehmigung?
Das regeln die Landesbauordnungen unterschiedlich. Mehrere Bundesländer stellen private Becken bis zu einem bestimmten Volumen frei, die Grenze unterscheidet sich aber je nach Land und Gemeinde. Verbindlich Auskunft gibt nur das zuständige Bauamt – fragen Sie vor dem Kauf und schriftlich.
Wie schnell ist der Pool nutzbar?
Die Pool-Container auf Seecontainer-Basis sind laut Hersteller am Tag der Lieferung einsatzbereit, da Becken, Technik und Verkleidung ab Werk verbaut sind. Voraussetzung ist, dass Fundament, Strom- und Wasseranschluss vorher fertig sind.
Kann der Pool im Winter draußen bleiben?
In der Regel ja, sofern Pumpe, Filter und Leitungen frostsicher entleert oder beheizt werden. Senken Sie den Wasserstand ab, statt das Becken vollständig zu leeren, und decken Sie es ab. Eine Überdachung verlängert zusätzlich die nutzbare Saison.
Lohnt sich eine Überdachung?
Sie ist der wirksamste Einzelposten, wenn der Pool länger als den Hochsommer nutzbar sein soll: Sie hält Wärme im Wasser und Laub draußen. Die flache Tapia gibt es von 2,50 m bis 6,30 m Breite, die mittelhohe KLASIK bis 6,50 × 12,87 m – unter der Letzteren können Sie stehen.
Weitere Kaufberatung
- Seecontainer – 6 bis 40 Fuß, neu und gebraucht
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